Aufmerksamkeit. Um jeden Preis?
Das Ziel ist erreicht. Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt durch die Kooperation mit RTL und vermutlich weiteren Medien (Der Express berichtet heute auch sehr wohlwollend):
Was haben wir hier? Sachbeschädigung, eventuell Hausfriedensbruch, Werbung an Schulen ist zumindest in NRW verboten. Mit Sicherheit alles einkalkuliert. Im Video ist das an der Reaktion der “Kleber” sofort ersichtlich.
Aber ist “bad PR” wirklich immer auch “good PR”? Zumindest haben die “renommierten” StudiVZ-Watcher jetzt erstmal wieder genug Feuer. Gute (und damit ist auch erfolgreich gemeint) Werbung geht auch konstruktiv.
Am dreistesten bleibt wohl die Aussage, man wolle den Wünschen und Sorgen der Schüler Verhör verschaffen. Geld verdienen (und die 12-jährigen möglichst früh daran gewöhnen, überall und ständig ihre persönlichen Daten preiszugeben) will mit dem SchülerVZ bestimmt niemand.
Wie sagte Lothar Späth, Aufsichtsratsvorsitzender von Holtzbrinck, nach dem Deal zwischen Holtzbrinck und StudiVZ befragt:
Ich finde Holtzbrinck hat keine richtige Entscheidung getroffen.
[Wer hat's erfunden - sehr lesenswerte Gedanken]
[Im Werbeblogger wird's auch treffend zusammengefasst]
